Sicherlich, Brühl ist nicht Versailles, und Kurfürst Clemens August war nicht der Sonnenkönig. Dennoch bekommt man in der Brühler Schlossanlage einen ganz guten Eindruck davon, wie das Hofleben zur Zeit der absoluten Fürstenherrschaft funktionierte.

Daher haben die Schülerinnen und Schüler der 8a am 1. Oktober eine Exkursion nach Brühl gemacht und dort Schloss Augustusburg besichtigt. Und auch wir haben uns – etwa 250 Jahre nach dem Bau des Schlosses, davon beeindruckten lassen, wie Clemens August seine Macht zur Schau stellte. Wir bewunderten die prachtvoll dekorierten Zimmer, durchliefen die verschiedenen Warte- und Audienzzimmer für die Gäste des Königs und staunten über das prächtige Rokoko-Treppenhaus.

Exkursion nach Brühl

Leider konnten wir wegen einer Unwetterwarnung den Park und Schloss Falkenlust nicht besichtigen, sondern nur einen Blick auf den symmetrischen Pflanzenschmuck im Schlossgarten erhaschen. Das wurde aber mehr als gutgemacht durch eine überaus kompetente Führungsreferentin, die für uns alle Symbole im Schloss entschlüsselte und geduldig die zahllosen Fragen der 8a beantwortete.

Abschließend stellte eine Schülerin fest, sie habe beeindruckt, dass in diesem Schloss alles, was man sehen konnte, eine Bedeutung hatte. Präziser kann man wohl kaum in Worte fassen, was die Schlossanlagen des Absolutismus ausgemacht hat. [Wß]