
Es war ein gelungener Tag mit Wolken und Sonnenschein, kaum Regen und ganz viel Spaß!
Alle Läufer:innen haben die Wechselzonen erreicht und haben ihre Teilstrecke zwischen 5,4km und 8,9km souverän gemeistert.
Folgende Platzierungen wurden erreicht:
Staffel 1080: Platz 96 (von 262 Staffeln), 23.Platz in der Wertungsklasse in 3:52:14
Staffel 1079: Platz 24 (von 262 Staffeln), 7.Platz in der Wertungsklasse in 3:23:50
und die Lehrerstaffel 1081: Platz 18 (von 28 Staffeln) in 3:50:07
Herzlichen Glückwunsch!
Bericht von Emely Bergerhausen Q1
Am 19.04.2026, durfte ich mit weiteren Schüler:innen von unserem Gymnasium, eine Staffel für den sogenannten Schulmarathon, beim Bonner Post Marathon teilnehmen. Hierbei ging es darum einen Marathon zu laufen, der jedoch unter 6 Schülern aufgeteilt wurde. Es gab verschieden Distanzen von ungefähr 5 bis 8 Kilometern war alles dabei.
Wir als Schüler:innen haben uns mit Frau Vincentz am Mittwoch vor dem Marathon getroffen, um alle möglichen Fragen, als auch insgesamt Organisatorisches zu klären. Hierbei konnten wir zunächst uns einen gesamten Eindruck verschaffen, was uns an dem Tag erwarten wird.
Am Tag selber, sind alle Schüler:innen einzeln angereist, wobei wir am Sonntag gegen 9:30 Uhr gemeinsam uns an einem Café, in der Nähe vom Start des Marathons getroffen haben. Hierbei hat sich die Schülerstaffel mit der Lehrerstaffel getroffen und wir sind gemeinsam Richtung Start gegangen. Da wir alle zu unterschiedlichsten Zeiten losgelaufen sind, konnten wir uns unabhängig vorbereiten. Ob man direkt zu den Wechselzonen, sich aufwärmen oder andere Teilnehmer anfeuern wollte, durfte jeder selber entscheiden.
Nach dem Start, der um 11 Uhr war, hieß es für mich erstmal warten und sich kurz vor Start aufzuwärmen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit mich vorher zu stärken, wobei ich mich Richtung Wechselzone begeben musste. Hierbei mussten wir einen Laufgürtel mit Chip uns gegenseitig überreichen, die unsere Zeit gemessen hat.
Der Wechsel ging total schnell und alle Läufer warteten voller Aufregung auf den vorherigen Läufer, um selber durchzustarten. Als ich dann den Gürtel bekam, bin ich auch schon direkt los. Ich hatte eine Staffel von 5,4 Kilometern, die über die Kennedybrücke und dann rechtsrheinisch verging. Die Stimmung war total gut und alle Zuschauer:innen haben die Läufer angefeuert. Ob selbstgemachte Schilder oder Musikboxen, die auf der höchsten Lautstärke waren, für Motivation wurde gesorgt.
Am Ende meines Laufs hieß es dann nur noch für mich Gürtel abmachen und der nächsten Läuferin übergeben. Die Wechselzonen wurden für uns ausgeschildert, sodass alles total übersichtlich aufgebaut wurde. Am Ende haben wir uns dann noch zusammengesetzt und uns wurden die Medaillen von Frau Vincentz für unsere Teilnahme ausgehändigt.
Persönlich war ich total überwältigt von dem ganzen Marathon an sich. Man wurde von jeder Seite angefeuert und sowohl Läufer:innen, als auch Zuschauer:innen haben für einen unvergesslichen Tag gesorgt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Veranstaltungen, wie diese, der Grund dafür sind, dass man sich immer weiter motivieren kann und auch wenn es anstrengend ist, Spaß dabei zu haben.
Bericht von Julie Völkel, Klasse 8
Am Sonntag, den 19.04., fand der Schulmarathon im Rahmen des Bonn-Marathon in Bonn statt. Die Stimmung war schon morgens ziemlich angespannt, aber auch aufgeregt, weil es für viele ein besonderes Event war.
Wir sind von zu Hause losgefahren, haben noch ein paar andere Läufer abgeholt und sind dann zuerst in ein Parkhaus gefahren. Von dort aus ging es weiter zur Bahn, die uns zum Glück pünktlich nach Bonn zum Hauptbahnhof gebracht hat.
Dort haben wir uns wie geplant vor einem Café getroffen. Das hatte leider noch zu und hat erst um 11 Uhr geöffnet, deshalb konnten wir uns nichts holen. Allerdings war das nicht so schlimm, weil wir vorher schon alles organisiert hatten. Stattdessen haben wir die Zeit genutzt, um Fotos zu machen und uns nochmal kurz abzusprechen.
Danach sind wir gemeinsam zum Treffpunkt des Schulmarathons gegangen und haben uns dort aufgeteilt, um zu unseren jeweiligen Wechselstationen zu kommen. Auf dem Weg zu unserer Station haben wir uns erstmal verlaufen und sind kurz im falschen Bereich gelandet, bevor wir schließlich die richtige Wechselstation gefunden haben.
Mein Abschnitt war 6,9 Kilometer lang. Am Anfang ging es noch ganz gut, aber mit der Zeit wurde es immer anstrengender. Die Stimmung entlang der Strecke war aber richtig gut: Es standen viele Leute am Rand, die einen angefeuert haben, und es gab Schilder mit Sprüchen wie „Power Up“ oder auch „Quäl dich, du Sau“, was gleichzeitig motivierend und irgendwie auch lustig war.
Unterwegs gab es auch Verpflegungsstationen, aber es war schwieriger als gedacht, beim Laufen zu trinken. Ein Großteil ist eher daneben gegangen.
Die letzten Meter waren dann besonders anstrengend, weil man die Erschöpfung richtig gemerkt hat. Gleichzeitig wurde man aber von den Zuschauern und anderen Läufern so motiviert, dass man einfach weitergelaufen ist.
Als ich an der Wechselstation ankam, war ich komplett erschöpft. Mir ging es erstmal nicht so gut, auch wegen meiner Pollenallergie, wodurch ich ständig niesen musste. Trotzdem war das Gefühl, die Strecke geschafft zu haben, richtig gut.
Danach habe ich erstmal etwas gegessen und wir sind zurück zum Treffpunkt gegangen. Nach und nach kamen dann auch die anderen aus unserem Team an. Am Ende haben wir gemeinsam Fotos gemacht und unsere Medaillen bekommen. Das war ein richtig schönes Gefühl, vor allem weil wir als Team auch gut abgeschnitten haben.
Der Schulmarathon war zwar sehr anstrengend, aber gleichzeitig auch eine tolle Erfahrung. Vor allem die Stimmung und das gemeinsame Erlebnis im Team haben den Tag besonders gemacht.




