Nach einer langen Zugfahrt, auf der wir gegen Ende sehr aufgeregt waren, kamen wir schließlich in Hyères am Bahnhof an, wo wir von unseren Austauschpartner*innen in Empfang genommen wurden. In unseren Gastfamilien haben wir alle unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Die Verständigung klappte mehr oder weniger, teilweise auch mit Zeichensprache oder Handy-Übersetzer. 

An unserem ersten vollen Tag in der Stadt sind wir mit unseren Austauschpartner*innen in die Schule mitgekommen. Dort sind uns einige Unterschiede zur deutschen Schule aufgefallen. Zum Beispiel war der Unterricht deutlich strenger und Schulschluss war erst um 17:00, was ziemlich lang und anstrengend für uns war. 

Am nächsten Vormittag haben wir eine kleine Führung durch die archäologische Stätte in Olbia gemacht und dabei viel über die Geschichte der Stadt gelernt. Danach waren wir zum ersten Mal in dieser Woche am Meer und sind mit den Füßen ins Wasser gegangen. Nachmittags haben wir zusammen mit den Französinnen und Franzosen eine Rallye durch die Altstadt von Hyères gemacht, um diese kennenzulernen. Wir fanden sie sehr hübsch mit ihren alten Häusern und schmalen Gassen, aber vor allem die vielen Palmen überall sind uns im Gedächtnis geblieben. Wegen ihnen wird die Stadt oft auch „Hyères les Palmiers" genannt. 

Den dritten Tag unseres Aufenthalts haben wir in Toulon verbracht. Auch dort haben wir uns erstmal die Altstadt angeschaut. Danach sind wir mit dem Linienschiff zur Halbinsel les Sablettes gefahren und haben am Strand gepicknickt. Wir konnten das sonnige Wetter und das glitzernde Wasser genießen. 

Am nächsten Tag sind wir mit unseren Austauschpartner*innen mit der Fähre zur Insel Porquerolles gefahren, wo wir wunderschöne Natur und beeindruckende Ausblicke aufs tiefblaue Mittelmeer bestaunt haben. 

Nach dem Wochenende, dass wir mit unseren Gastfamilien verbracht hatten, mussten wir auch schon wieder die Rückreise antreten. 

Für uns alle war es eine besondere Woche, aus der wir viele neue Eindrücke und Erfahrungen mitnehmen. Wir konnten unsere Sprachkenntnisse verbessern, die französische Kultur näher kennenlernen und hatten gemeinsam viel Spaß. Au revoir, Auf Wiedersehen!  

Marlene Patzelt, Klasse 9b