Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen, Kollegen, Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Freundinnen und Freunde des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums,
der letzte Schultag liegt in diesem Schuljahr ungewöhnlich spät, so dass wir auf ein sehr langes, aber auch in vielen Aspekten besonders erfolgreiches Schuljahr zurückblicken.
Das Schuljahr begann mit einer Entscheidung der Schulkonferenz, der viele Diskussionen in der Schulgemeinschaft vorausgegangen hatten: Handys sollen am FvS nur noch sehr eingeschränkt genutzt werden. Die nach vielen Arbeitskreistreffen in verschiedenen Gremien letztlich im Konsens getroffenen Regelungen haben das Miteinander vor allem in den Pausen erkennbar verändert und das Schulleben bereichert. In den Pausen ist es nun lauter als vorher – aber das begrüßen wir ausdrücklich, da nun wieder mehr direkt kommuniziert wird.
Das Schuljahresende war in diesem Jahr einmal nicht vom Abitur geprägt. Gleichwohl hatten wir mit der Qualitätsanalyse, der Kulturwoche, Theaterauftritten, Musikveranstaltungen und schließlich dem Schulfest am letzten Freitag ein arbeitsreiches, aber auch sehr schönes und erfolgreiches letztes Quartal. Insbesondere die vielen positiven Rückmeldungen zum (ungefähr) 60sten Geburtstag unserer Schule haben gezeigt, dass wir am FvS auch feiern können. Allen, die zum Gelingen beigetragen haben, möchten wir hier noch einmal herzlich danken – an dieser Stelle besonders ausdrücklich den Eltern und dem Förderverein, die uns hier unterstützt haben. Eine ausführliche Danksagung finden Sie auf unserer Website.
Der Wechsel zum neuen Schuljahr ist häufig mit der Begrüßung neuer Lehrkräfte und leider auch von Abschieden geprägt. Neu im Team sind ab September Frau Schaumann (D/SoWi), Herr Deutscher (E/Sp) und Herr Demski (Ge/M).
Verabschieden müssen wir uns jedoch leider von Christopher Villarreal, der nach 15 Jahren am FvS unsere Schule verlässt, um aus familiären Gründen nach Baden-Württemberg zurückzukehren. Herr Villarreal hat die Schule wie kaum ein anderer Kollege in den letzten Jahren mitgeprägt und wird uns mit seiner überragenden fachlichen Kompetenz und vor allem seiner wundervollen Persönlichkeit sehr fehlen. Wir wünschen ihm einen gelungenen Start im „Ländle“ und eine Schule, die ihn verdient. Farewell, Mr. Villarreal!
Nachdem wir in den Monaten bis Ostern ohne Fachräume für Biologie und Physik auskommen mussten, freuen wir uns darüber, dass wir nun seitdem unsere naturwissenschaftlichen Unterrichte in je zwei frisch renovierten Biologie-, Chemie und Physikräumen halten können. Wir sind dem Schulträger dankbar dafür, dass nicht nur die Räume, sondern auch die Sammlungen komplett erneuert wurden.
Das Jahr 2026 wird einen wichtigen Meilenstein in der Schulgeschichte markieren, da in diesem Jahr ein weiterer Neubau fertiggestellt wurde. Dort werden künftig die Klassen 5-7 ihre Räume haben sowie zwei Musikräume Platz finden werden. Alle Räume sind groß, modern ausgestattet und in drei Clustern um je einen Aufenthaltsbereich angelegt. Für uns, die wir beim letzten Neubau jahrelange Verzögerungen erleben mussten, ist außerdem erfreulich, dass der Bau in der vorgesehenen Zeit fertiggestellt wurde.
Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte haben sich in einer Umfrage dafür entschieden, dem neuen Gebäude den Namen „Ostflügel“ zu geben. Das ist zwar baulich nicht ganz korrekt, da es sich um ein freistehendes Gebäude handelt. Da aber gerade an anderer Stelle – beim Weißen Haus in Washington – ein Ostflügel zertrümmert wurde, tragen wir gerne dazu bei, dass der Name der Welt erhalten bleibt.
Durch den Neubau entsteht auch im Hauptgebäude mehr Platz und wir können auch den anderen Klassen größere Räume anbieten sowie den Oberstufen endlich einen Aufenthaltsraum, der den Namen verdient. Wir freuen uns auf den Start im neuen Jahr. Zuvor genießen wir jedoch erst einmal die nächsten Wochen und lassen die Schule eine Weile hinter uns …
Wir wünschen Ihnen und euch schöne Ferien und gute Erholung!
Christian Weiß und Heiner Plückebaum




